heute

weiss ich gar
dass nichts
alles

die stunden
minuten
äonen
vergangen

zerronnen auch
ich

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es sind viele blumen

die durch dich
erblühen können

helle und dunkle
kelche wollen
sich öffnen

massloses präzises
unmessbares geschieht
in jedem moment

dir zu diensten
stehen sie schlange
die engel und dämonen

ergreifen
kannst du sie
bewusst

tust du es nicht
wirst du von diesem und jenem
ergriffen

kein meister

in sicht
der ihre taschen
sortiert
kein träger
kein führer
kein esel
sie darf
wieder mal
alles selbst

da greift sie sich
unter die arme
hält sich fest
an ihrer weichen
brust
kitzelt  mit den
daumen die kahl
rasierten höhlen
und sagt
genug!

schon fällt sie
ins nichts
lässt sich und beide
arme los
ihr lachen wird
von keinem menschen
gehört
und schüttelt
jede adresse
ab

wo es herkommt
geht es
wieder hin
mit ihrem duft
und klang
sie tut dies
ohne jeden
zwang
ist singende und
gesang

da
hört sie
ihn
den schrei
aus ewigem
und ohne
grund
genug!
du bist
frei