keine worte mehr

für das was…
kein begriff
kein ton

sporadisch ein seufzer
ein leises stöhnen
im lassen
mich lassen

was war – lassen
mich niederlassen
einlassen
hier jetzt

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jedes gefühl

darf sein
jede meinung
jede regung
jeder mensch
jedes wesen

ob mir das passt oder nicht
ist nicht die frage
mit dem was nicht passt
zu leben
sich dafür zu öffnen
eine kunst

wo möglich
wird
aus abwehr
fluss
und aus fluss
genuss

labe dich

an diesem feinen
strom in dir
er will nichts
als fliessen
so du ihn lässt
öffnet er räume
schafft platz für
lust freude träume
ist liebeskraft
in höchster potenz
lässt leben fliessen
ohne ende

einen tag begehen

kommen lassen
was kommt
ein tag, ein herz, ein licht
ein ewiger moment
eine nase voll lindenduft
ein lächeln, ein strahlen im
gesicht des gegenübers
ein hüsteln, ein dampfen
ein krampfen –
und am ende ohne ende:
gehen lassen
was war
still
den tag beenden